Sprachkurs Russisch
in Zürich, Reisehochschule Zürich, Abteilung Sprachen
Die Sprache Russisch können Sie bei der RHZ in Abendkursen in Zürich oder in firmeninternen Kursen (Inhouse / Firmenkurs) lernen. Sie können bei uns Russisch als Sprachkurs in Abendkursen für Anfänger und Forgeschrittene belegen. Wenn Sie bereits Vorkenntnisse in Russsich haben, bieten wir Ihnen gerne eine kostenlose Probelektion gratis in einem Kurs für Fortgeschrittene an. Es werden stufengerecht sowohl die Sprache als auch die Schrift erlernt.
Die aktuellen Kursdaten und Preise für den nächsten Russisch Sprachkurs in Zürich finden Sie hier. Die RHZ ist DIE Sprachschule für Russisch in Zürich. Ein Abendsprachkurs in Russisch erweitert den Horizont. Wenn Sie bei uns die Fremdsprache Russisch erlernen, wir Ihnen die Sprache nicht lange fremd bleiben.
Verbreitung und linguistische
Beschreibung Russisch
1. Einordnung
Russisch gehört gemeinsam mit dem Ukrainischen und Belorussischen
zur ostslawischen Sprachengattung, slawische Sprachenuntergruppe, baltoslawische
Sprachengruppe, nordeuropäischer Sprachenzweig, indoeuropäische
Sprachenfamilie, indouralischer Sprachenstamm.
2. Verbreitung
Russisch ist die Nationalsprache in Russland. Außerdem wird es
von sehr großen Minderheiten in Armenien, Aserbaidschan, Belarus,
Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Lettland, Moldawien, Littauen,
Tadschikistan, Turkmenistan, der Ukraine und Usbekistan als Primärsprache,
sowie in allen diesen Ländern als allgemeine Verkehrssprache gesprochen.
Nach der Auflösung der Sowjetunion wird Russisch als wichtigste
Fremdsprache in Osteuropa und anderen vormals mit der Sowjetunion verbündeten
Staaten zunehmend durch Englisch abgelöst, gilt aber immer noch
als eine der Weltsprachen.
3. Entwicklung
Russisch hat sich aus der gemeinsamen slawischen Ursprache entwickelt.
Dabei war es durch die Christianisierung der Slawen griechischem und
lateinischem Einfluss ausgesetzt, der sich aber nur auf den Wortschatz
auswirkte. In den letzten 500 Jahren waren es vorwiegend Französisch,
Deutsch und Englisch, die je nach der wechselnden politischen Ausrichtung
Russlands ihre Spuren hinterließen. Die Koexistenz des Russischen
mit einer Vielzahl anderer Sprachen im Vielvölkerstaat Russland
hatte hingegen sehr geringen Einfluss auf die russische Hochsprache.
4. Struktur
4.1. Lexik
Der größte Teil des russischen Grundwortschatzes ist slawisch.
Gehobene Begriffe stammen jedoch vielfach aus dem Lateinischen und dem
Griechischen, während viele moderne Wörter dem Deutschen,
Französischen und Englischen entnommen wurden.
4.2. Phonetik
Die Unterscheidung von sogenannten harten und weichen Konsonanten, die
durch die folgenden Vokale oder durch spezielle Zeichen angezeigt werden,
gehört zu den charakteristischsten Klangmerkmalen des Russischen.
Dabei werden die meisten harten Konsonanten analog zum Deutschen ausgesprochen,
während die weichen Konsonanten palatalisiert werden, also ein
folgendes "j" eingemischt wird. Das und die Existenz einer
Vielzahl von Zischlauten macht das Russische außerordentlich reich
an Konsonanten.
4.3. Orthografie
Russisch wird mit kyrillischen Buchstaben geschrieben, die übrigens
nicht, wie vielfach angenommen, von den Brüdern Kyril und Method
entwickelt wurden, sondern im Gegenteil deren wenig handliche Schrift
ersetzten. Die Schreibung des Russischen ist annähernd exakt phonetisch.
Die Aussprache des unbetonten "o" als offenes "a"
ist davon die allgemeine Ausnahme. Weiterhin gibt es noch einige wenige
andere Abweichungen, die vor allem die Aussprache des Buchstaben "g"
betreffen.
4.4. Grammatik
Das Russische hat aus dem alten Indoeuropäischen noch sechs der
acht Fälle behalten. Auch die Konjugation der Verben ist noch nahe
am Altslawischen. Dabei folgen die Flexionen relativ strengen Regeln,
von denen es nur wenige, aber wichtige, Ausnahmen, speziell bei den
Verben, gibt. Da die Flexion die Funktion der einzelnen Satzglieder
anzeigt, gibt es keine feste Satzstruktur, so dass die Abfolge der Satzglieder
entsprechend ihrer Wichtigkeit erfolgen kann. Jedoch wird oftmals die
Sequenz Subjekt - Prädikat - Objekt bevorzugt. Als besonders problematisch
kann das Zusammenspiel von Deklination und Präpositionalkonstruktion
gelten.